Neu im Team der EAT: Anne Tippelhoffer

In schöner Arbeitsumgebung: Anne Tippelhoffer, neue Projektkordinatorin, im Garten des Zinzendorfhauses. Foto: (c) Zubarik/EAT 
Zwei wichtige Kontexte für Anne Tippelhoffers Arbeit: Das Format "Buble Crasher" und das Rahmenprojekt "Geht's noch". Foto: (c) Zubarik/EAT
Mit politischer Bildung hatte Anne Tippelhoffer, seit Juni diesen Jahres neues Teammitglied der Evangelischen Akademie Thüringen, schon immer viel am Hut, selbst als sie noch im Kulturbereich tätig war. Die gebürtige Erfurterin war nämlich über zehn Jahre an verschiedenen Stadttheatern in Dresden, Berlin und Leipzig angestellt; als Theaterpädagogin und Dramaturgin hat sie dort an der Schnittstelle zwischen politischer und kultureller Bildung gearbeitet. Die Familienplanung brachte sie, mit drei kleinen Kindern an Bord, zurück nach Thüringen, wo sie zunächst als Kulturagentin bei der LKJ war.
Die Brücke zu ihren jetzigen Aufgaben an der Akademie ist also breit angelegt. Ihre Stelle ist neu geschaffen, im Rahmen des EAD-Projekts „Geht’s noch? Verständigungsorte in Ostdeutschland gestalten“, das in den vier Evangelischen Akademien in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umgesetzt und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Konkret geht es dabei um die Gestaltung neuer Dialogräume sowie die Entwicklung innovativer Gesprächsformate, die Bürger:innen zum Austausch über lokale bzw. regionale Themen einladen sollen. An der EAT gilt es nun, das bereits seit mehreren Jahren in der Jugendbildung erprobte und bewährte Konzept „Bubble Crasher“ für die Zielgruppe Erwachsene anzupassen und weiter zu entwickeln.
Eng zusammenarbeiten wird Anne Tippelhoffer dabei auch mit der Schwesterakademie der Landeskirche in Sachsen-Anhalt. Unter anderem sind zwei gemeinsame Workshops im September in Magdeburg und Halle geplant. Aber auch mit den anderen beiden Akademien und der EAD steht sie in engem Austausch: Bei einem ersten online-Treffen wurden bereits rege Themenschwerpunkte, Methoden und Konzepte diskutiert und die gegenseitige Inspiration war groß. Im November folgt ein zweitägiges Präsenztreffen in Erfurt, um erste Erfahrungen und Ergebnisse, aber auch auftretende Fragen auszuwerten.
Warum sich Anne Tippelhoffer auf die Projektstelle beworben hat? „Es ist ein Thema, was mich umtreibt, auch im persönlichen Umfeld. Spannend daran finde ich zum einen, wie man bei Erwachsenen, die ja nicht mehr im Kontext der schulischen Bildung erreicht werden können, das Interesse an politischer Bildung wecken kann; zum anderen, wie sich der Bubble Crasher-Ansatz für erwachsene Gruppen zielführend gestalten lässt. Denn: Erwachsene Personen sind die Zielgruppe, die meist nicht vorrangig auf dem Radar der politischen Bildung blinkt, die aber mitunter besonders gefährdet ist, in Filterblasen abzutauchen.“
Nachdem sich Anne Tippelhoffer in ihren ersten Wochen in die Abläufe der Akademie eingearbeitet hat, ist sie nun eifrig dabei, die beiden eintägigen Workshops im September vorzubereiten und mit Blick auf weitere Angebote Kooperationspartner und Orte in Thüringen zu suchen.
Wir sind gespannt auf die Entwicklungen im Projekt und werden im Blog berichten. Informieren kann man sich ebenso auf unserer Projektunterseite zu Bubble Crasher und auf der EAD-Webseite zum Innovationsprojekt Geht’s noch.
Veröffentlicht am 06. August 2025











