Evangelische Akademie Thüringen

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#lutherskinder

  • Die Gesprächsrunde im Rahmen des Projekts „Luthers Kinder“ fand am 06. April im Eisenacher KUNSTPavillon statt. Foto: ©Désirée Frahnow
    Die Gesprächsrunde im Rahmen des Projekts „Luthers Kinder“ fand am 06. April im Eisenacher KUNSTPavillon statt. Foto: ©Désirée Frahnow
  • Auf dem Podium diskutierten Viola Stephan, die Jugendamtsleiterin von Eisenach, und Christian Hirte, Bundestagsabgeordneter der CDU in Thüringen. Jan Grooten moderierte das Gespräch. Foto: © Désirée Frahnow
    Auf dem Podium diskutierten Viola Stephan, die Jugendamtsleiterin von Eisenach, und Christian Hirte, Bundestagsabgeordneter der CDU in Thüringen. Jan Grooten moderierte das Gespräch. Foto: © Désirée Frahnow

Welche Bedingungen bestimmen das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der Region Eisenach und in Thüringen heute? Welchen Herausforderungen stehen sie im täglichen Leben gegenüber? Und wie können wir Kindern und Jugendlichen eine Beteiligung an der Gestaltung der Region Mitteldeutschland ermöglichen? Über diese und weitere Fragen diskutierten am 6. April 2017 Viola Stephan, Jugendamtsleiterin von Eisenach und Christian Hirte, Bundestagsabgeordneter der CDU in Thüringen, in einer Gesprächsrunde im Rahmen des Projekts „Luthers Kinder“, die im Eisenacher KUNSTPavillon stattfand.

Im Gespräch beschrieb Christian Hirte, welche prägende Wirkung die Zweistaatlichkeit von BRD und DDR auf die Lebensentwürfe junger Menschen zu jener Zeit hatte. Viola Stephan betonte indes die Bedeutung der Schule, deren Struktur und inhaltliche Gestaltung nach wie vor einen wesentlichen Bestandteil des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen darstelle. Herausforderungen für die aktuelle und zukünftige Gestaltung von Schule sieht sie insbesondere im Bereich der Inklusion. Zu jugendpolitischer Beteiligung gehöre zudem, nicht nur Angebote der Gestaltung bereitzustellen, sondern auch das Interesse bei Jugendlichen zu wecken, sich politisch engagieren zu wollen. Für Jugendliche stünden insbesondere Themen im Vordergrund, die näher am persönlichen Lebensalltag lägen, beispielsweise die Vorbereitung auf die nächste Klassenarbeit oder einen Sportwettkampf, so Christian Hirte. Man müsse also „wo es möglich ist, Chancen nutzen, um deutlich zu machen, wo Politik ganz konkret Folgen für das Leben jedes Einzelnen hat“ – sei es in der kommunalen, Kreis- oder Bundespolitik. Insbesondere auch im Hinblick auf die Vielzahl von Möglichkeiten, denen Jugendliche heute in Schule, Beruf und Freizeit begegnen, gewinnen jene Strukturen und Angebote in Jugendhilfe und Jugendbildungsarbeit weiter an Bedeutung, die Orientierung für Lebensentwürfe von Kindern und Jugendlichen bieten können.

Weitere Beiträge zum Projekt „Luthers Kinder“ finden Sie auf der Projekt-Website und unter #lutherskinder auf Instragram und Facebook.