Der „Grüne Hahn“ kräht weiter in Neudietendorf

14 Jahre Umweltmanagement im Evangelischen Zentrum Zinzendorfhaus Neudietendorf. Namensgeber des Umweltsiegels und Maskottchen: Der Grüne Hahn. Foto: (c) Schreiter/EAT 
Der Hahn kräht weiter in Neudietendorf! Prüferin Carmen Ketterl, Umweltmanagment-Vertreterin Claudia Brand, Prüfer Siegfried Fuchs und Umweltmanagament-Beauftragter Frank Fehlberg mit Maskottchen (v.l.n.r.). Foto: (c) Buchmann/Gemeindedienst. 
Vertreter:innen des Umweltteams am 02.09.25: Frank Fehlberg, Claudia Brand, Manuela Schlott, Ulrike Sacher (mit Maskottchen über dem Kopf), Kathleen Supke, Dirk Buchmann, Kristina Riemann (v.l.n.r.). Foto: (c) Loga/Medienzentrum.
Vom eigenen Ökostrom bis zum eigenen Klimawald: Das Umweltmanagement des Evangelischen Zentrums Neudietendorf setzt weiter Maßstäbe! Das zuständige Umweltteam, das sich aus delegierten Vertreter:innen aller Vor-Ort-Einrichtungen zusammensetzt, arbeitet an der kontinuierlichen Verbesserung. „Wir wollen uns mit Worten und Taten aktiv für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen“, so EAT-Studienleiter Frank Fehlberg, der zugleich Umweltmanagement-Beauftragter des Zentrums ist.
Die Botschaft von mittlerweile 14 Jahren Umweltmanagement: Umwelt und Nachhaltigkeit sind nicht nur Image- und Marketing-Themen, sondern handfeste Bestandteile des betrieblichen Gebäude- und Qualitätsmanagements – hoffnungsvolles Handeln, das Wirkung zeigt. Auf dieser Grundlage erhält das Evangelische Zentrum zum vierten Mal das Umweltzertifikat „Der Grüne Hahn“. Am 25.08.2025 stellte sich dazu das Umweltteam einer Umweltprüfung durch zwei externe Prüfer. Ziel der Prüfung war es, zu kontrollieren, ob die in den vergangenen vier Jahren aufgestellten Maßnahmen erfolgreich erfüllt sowie ein neues Vier-Jahres-Programm erstellt wurde.
Umweltmanagement – keine harmlose „Umwelt-AG“
2013 erhielt das Zentrum als erste Einrichtung in Thüringen das an die EMAS-Verordnung angelehnte kirchliche Umweltsiegel „Grüner Hahn“. EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“ und ist ein Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Alle vier Jahre ist eine Rezertifizierung notwendig. Ziel des Umweltmanagements ist es, in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen kontinuierlich die Umweltschutzaktivitäten aber auch Bedingungen der Arbeitssicherheit und der Mitarbeitergesundheit zu verbessern. Im neuen Umweltprogramm des Evangelischen Zentrums ist vorgesehen, dem bisher durch das delegierte Umweltteam geführten Umweltmanagement eine eigene Planstelle im betrieblich tätigen Personal zuzuordnen.
„Auf Grund unserer überregionalen Bedeutung als Bildungszentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wollen wir im Umwelt- und Ressourcenschutz beispielgebend sein“, so Fehlberg weiter. Zum Beispiel wird der Elektroenergiebedarf des Evangelischen Zentrums überwiegend aus Ökostrom gedeckt, eine thermische Solaranlage auf den Dachflächen der Gästehäuser liefert Energie zur Wassererwärmung und bei der Pflege der Außenanlagen wird auf den Einsatz chemischer Düngemittel verzichtet. Ebenso wird in den Büros auf eine umweltschonende, nachhaltige Arbeitsweise geachtet – etwa mit 100 % Recyclingpapier.
Neudietendorf hat Leuchtturmcharakter – auch durch den eigenen Klimawald
In den kommenden vier Jahren soll der Zinzendorf Klimawald weiter aufgeforstet werden. Der Klimawald entsteht in einem Waldstück der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, dessen Fichtenbestand durch Hitze, Trockenheit und den Borkenkäfer massiv geschädigt und größtenteils abgeholzt wurde. Das spendenfinanzierte Projekt basiert vor allem auf der Unterstützung der Mitarbeiter:innen des Evangelischen Zentrums – spenden können allerdings auch alle anderen!
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Spenden für den Zinzendorf-Klimawald:
zinzendorfhaus.de/spenden-fuer-den-klimawald
Das Evangelische Zentrum Zinzendorfhaus ist seit 2013 Mitglied des Thüringer Nachhaltigkeitsabkommens: