Evangelische Akademie Thüringen

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Nachrufe online: Werner Leich, Götz Planer-Friedrich, Martin Kramer, Harald Schultze

Götz Planer-Friedrich im September 2013 | Foto: © Jens Planer-Friedrich
Götz Planer-Friedrich im September 2013 | Foto: © Jens Planer-Friedrich

Im Jahr 2022 hatten die evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland vier prägende Theologen in die Ewigkeit Gottes verabschieden. Ihre Nachrufe im Kirchlichen Jahrbuch für die Evangelische Kirche in Deutschland sind jetzt online frei zugänglich.
Hans Mikosch, langjähriger Kuratoriums-Vorsitzender der Ev. Akademie Thüringen, beendet seinen Nachruf auf den Thüringer Landesbischof Werner Leich (1927-2022) mit dem Fazit: „Er war der notwendige Bischof zur rechten Zeit, ein lutherischer Pfarrer, der wusste, was zu tun war.“ Akademiedirektor Sebastian Kranich würdigt den Neubegründer der Evangelischen Akademie Thüringen nach 1989, Götz Planer-Friedrich (1939-2022), als „Kulturprotestanten, der Bürgerliches und Kapitalismus deutlich kritisieren konnte.“ Altbischof Axel Noack sagt über den Konsistorialpräsidenten Martin Kramer (1933-2022) und über Oberkirchenrat Harald Schultze (1934-2022), „dass sie – so unterschiedlich sie ihrer Persönlichkeit nach waren – durch und durch ‚Kirchenleute‚ und der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen auf das Engste verbunden“ gewesen seien.
Versehen mit vier Porträtfotos werden in der Zusammenschau der Nachrufe Facetten einer Epoche Kirchlicher Zeitgeschichte von der DDR-Zeit über die Friedliche Revolution bis hinein in die Phase nach der deutschen Wiedervereinigung ansichtig: im Raum der Kirchenprovinz Sachsen, der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Thüringens und immer wieder auch darüber hinaus.