Ilse Junkermann beim festlichen Abend im Alten Senatssaal der Uni Leipzig.
Plakate zu vier Tagungen der Forschungsstelle beim Workshop zur Perspektive der Weiterarbeit.
Du auch hier? Schön Sie zu sehen! Der Hörsaal in der Leipziger Theologischen Fakultät füllte sich zusehends. Mehr Menschen als erwartet kamen zur Auswertungstagung der Forschungsstelle „Kirchliche Praxis in der DDR. Kirche (sein) in Diktatur und Minderheit“ am Freitag, den 3. Mai, nachmittags.
Sie alle hatte die Leiterin der Forschungsstelle „Kirchliche Praxis in der DDR. Kirche (sein) in Diktatur und Minderheit“ Ilse Junkermann (EKM-Landesbischöfin i. R.) seit 2019 erreicht und zur Mitarbeit motivieren können.
Die Ergebnisse jener Arbeit können sich sehen lassen. Allein sieben Tagungen fanden in 4 ½ Jahren statt. Darunter auch die „Unruhestifter-Tagung“ in Neudietendorf, deren Erträge Akademiedirektor Dr. Sebastian Kranich in Leipzig noch einmal zur Diskussion stellte und die in diesem Jahr in einem Tagungsband erscheinen werden.
Ebenso wichtig wie die Rückschau war das Ergebnis der Klausur am folgenden Samstag. Die Arbeit der Forschungsstelle soll in Form eines Arbeitskreises von Expertinnen und Experten aus Praktischer Theologie, Kirchen- und Allgemeingeschichte fortgeführt werden. Das Netzwerk, das Ilse Junkermann geknüpft hat, zeigte sich im Workshop als überaus lebendig.
Zugleich markierten die zwei Tage in Leipzig eine Zäsur. Denn „der Kopf und das Herz und die Seele der Forschungsstelle“ – so Prof. Dr. Alexander Deeg – geht nun tatsächlich in den Ruhestand. Am festlichen Freitagabend im Alten Senatssaal wurde Ilse Junkermanns Arbeit an der Uni Leipzig wie für die EKM so noch einmal gebührend gewürdigt: in ehrlicher, wertschätzender, empathischer Weise.
Die Rückkehr bäuerlichen Protests 1990: Demonstration von Landwirtinnen und Landwirten in Erfurt am 2. März 1990. Foto: Jürgen Ludwig, Bundesarchiv, Bild 183-1990-0302-028
Historiker Dr. Michael Heinz, Minister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Moderator Jens Roder (MDR) und Pfarrer i.R. Gisbert Stecher auf dem Podium (v.l.n.r.). Foto: EAT
Insgesamt vier Veranstaltungen beleuchten die Folgen der DDR-Agrarpolitik und die Umgestaltung der ostdeutschen Landwirtschaft nach 1989/90. Gemeinsam mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Gästen aus Politik, Praxis und Wissenschaft dreht sich alles darum, wie historische Entwicklungen die ostdeutsche Landwirtschaft, das Arbeiten und das Leben auf dem Land bis heute prägen.
Mit Mut zum Heute: Erinnerung an DDR-Kommunalwahlen 1989
In Sömmerda berichtete neben anderen Podiumsgast Gisbert Stecher über die Geschehnisse von 1989 und seine damalige Rolle als oppositioneller Pfarrer in Rastenberg. Nicht die aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten seien damals das Problem der Kommunalwahl gewesen. Vielmehr habe die Diskrepanz der offiziellen Verlautbarungen über die Demokratie und ihre offensichtlich manipulative Handhabung zum Glaubwürdigkeitsverlust der Wahldurchführung geführt. Stecher verweigerte den Wahlgang, seiner Frau wurde er an der Haustür mit der Wahlurne in der Hand aufgenötigt.
Rastenberg wurde 1989 in Thüringen zu einem Ort des Mutes. Auch hier bot die Kirche einen geschützten Raum, der in den Unsicherheiten und Ängsten der Zeit Anlaufpunkte, Austausch und schließlich auch Aufbegehren ermöglichte. So erinnerte Gisbert Stecher mit Zeitzeuginnen-Unterstützung aus dem Publikum an die entscheidende Versammlung in der Rastenberger Kirche, mit der die Angst durchbrochen wurde. In ausliegenden Listen trugen sich von 300 Anwesenden über 230 Menschen zur Unterstützung des eben erst gegründeten Neuen Forums ein.
Rastenberg als ländlicher Ort demokratischen Mutes
Teil des Podiums war auch Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei Thüringens. Er fasste das historisch Bemerkenswerte der Wahl 1989 zusammen: „Der Mut von 1989 zeigt sich auch darin, dass es keine positiven Erfahrungswerte gab. Man kannte nur 1953, Ungarn 1956 und CSSR 1968 sowie Polen 1981.“ Die von Hoff aufgezählten gewaltsam gescheiterten Versuche des Aufbegehrens im „Ostblock“ prägten das Bewusstsein vieler DDR-Bürger 1989. Die Aussicht auf Erfolg war nicht groß. Dennoch machte die Erfahrung Angst und Mut zugleich, so Gisbert Stecher zur Gefühlslage.
Die Brücke vom damaligen Mut zur heutigen Protestkultur auf dem Land schlug Michael Heinz. Für den Historiker der Universität Rostock mit eigenem landwirtschaftlichen Familienhintergrund war die Landbevölkerung insgesamt nicht die zentrale Trägerin der Revolution. Seine These: das selbstständige Bauerntum sei durch die SED-Politik in den Jahrzehnten zuvor „gebrochen“ wurden. So wichtig die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) für die ländlichen Infrastrukturen der DDR geworden waren, so wenig spielten sie doch 1989 eine revolutionäre Rolle.
Bauernproteste heute: Zeichen einer demokratischen Landkultur?
Er freue sich über die aktuellen Bauerproteste, so Heinz. Sie zeigten, dass die Erfahrung von Zwangskollektivierung und Strukturbrüchen nach 1990 nicht zu passiver Resignation dieser sozialräumlich zentralen Funktionsträgerin geführt hätten. Die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft für Daseinsvorsorge, Selbstversorgung und Kulturlandschaftspflege sei darüber hinaus ökonomisch und ökologisch nach wie vor zentral. – Landwirtinnen und Landwirte sind heute ein aktiver Teil des demokratischen Diskurses.
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Die Veranstaltungsreihe Land. Wirtschaft. Kollektiv. Wem gehört das Land? ist eine Kooperation der Evangelischen Akademie Thüringen mit dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Thüringer Staatskanzlei und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Im Downloadbereich dieses Beitrags finden Sie das Faltblatt mit allen Abenden der Reihe 2024, darunter der 20. November im Zinzendorfhaus Neudietendorf.
Gamebased Learning – also Lernen durch Spielen – hat einen festen Platz in der Jugendbildung der Evangelischen Akademie. Eine der Spielarten im Repertoire sind Pen & Paper-Rollenspiele. Seit Jahren wird in der Akademie das eigene Spielsystem rund um den fiktiven Stadtstaat Tiamast weiterentwickelt und -gespielt, in dem es um die Auseinandersetzung mit Grundrechten geht. Diese Erfahrungen wurden nun mit dem Fachwissen des Institut Spawnpoint für Spiel- und Medienkultur zusammengefasst und in einer gemeinsamen Fortbildung an Jugendmitarbeiter:innen weitervermittelt.
Beim Pen & Paper-Rollenspiel tauchen Spieler:innen in fantastische Welten ein und Entwickeln die Geschichte der eigenen Spielfigur beständig weiter. Seit Beginn der 1980er Jahre ist die Begeisterung für Spielsysteme wie „Dungeons & Dragons“ bei Jugendlichen (und vielen Erwachsenen) ungebrochen. Im Pen & Paper kombinieren sich spannende Geschichten, soziale Interaktion, Spielfreude und die Herausforderungen eines komplexen Spiels. Auch in pädagogischen Kontexten werden diese Spielformen immer wieder erfolgreich eingesetzt. Mögliche Anwendungsgebiete sind kulturelle und politische Bildung, Identitätsarbeit, Rollenexperimente und Sensibilitätsthemen. Themen, Settings und Fragestellungen sind dabei kaum Grenzen gesetzt.
In der Fortbildung wurde gemeinsam gespielt, diskutiert, Ansätze direkt in der eigenen Arbeit ausprobiert und das anschließend reflektiert. Dabei zeigte sich, Pen & Paper-Rollenspiele sind nicht für alle geeignet. Es braucht ein Faible für fantastisches Erzählen und die Bereitschaft, sich auf eine neue Erfahrung einzulassen. Dann aber kann man mit großem Abstand zu sich selbst und dem eigenen Alltag spannende Abenteuer erleben und dabei Erkenntnisse über sich selbst und die Realität gewinnen. „Besonders toll ist die Selbstwirksamkeit, die die Kinder erfahren, weil sie nicht nur Teil der Geschichte sind, sondern jede ihrer Entscheidungen und Handlungen die Geschichte erst möglich macht“, berichtete eine Schulsozialarbeiterin aus ihren Erfahrungen mit einer Mädchengruppe im Hort.
Für alle, die den Workshop verpasst haben: Wegen der großen Nachfrage gibt es eine Wiederholung im November, für die man sich jetzt schon vormerken lassen kann!
Die Allianz für den freien Sonntag hat auch ein Auge auf die Feiertage. Foto: AdobeStock
Die Landesallianzen für den freien Sonntag in Sachsen-Anhalt und Thüringen ziehen zum Tag der Arbeit im Jahr 2024 gemischte Bilanz: 30 Jahre nach Inkrafttreten des Arbeitszeitgesetzes und der Streichung des Buß- und Bettags 1994 stehen erneut Feiertage auf der Kippe. Die Allianzen konstatieren massive Rückschritte in der Debatte um das Verhältnis von Arbeits- und Lebenszeit.
Länger und mehr arbeiten – Finanzminister Christian Lindner sieht nicht etwa fehlende öffentliche Investitionen, sondern mangelnde Arbeitsleistung als Problem der deutschen Wirtschaft. Passend dazu werden alte Rezepte wieder aufgewärmt: Die Verlängerung der Arbeitszeit soll private Investitionen rentabel machen und nebenbei die Jahrhundertkrisen lösen. Ob das Gemeinwohl auf diesem Weg profitiert, darf bezweifelt werden. Einer der blinden Flecken der Diskussion: bei diesem Kurs sind auch unsere Feiertage in Gefahr!
Gibt es neue ‚Bußtagsopfer‚ zur Verlängerung der Arbeitszeit?!
Die Verlängerung der Arbeitszeit kann auch durch die Streichung von Feiertagen erreicht werden. Tatsächlich gibt es Überlegungen dazu: Anlass für die Sorgen der Sonntagsallianzen sind Äußerungen wie etwa des Ökonomen und Direktors der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Guntram Wolff. Dieser hatte im November letzten Jahres im Handelsblatt gefordert, dringende Investitionen bei angezogener „Schuldenbremse“ doch kurzerhand durch Streichung zweier Feiertage zu finanzieren. Als vermeintliches Positivbeispiel hatte Wolff die Abschaffung des Buß- und Bettages 1994 angeführt.
Die mitteldeutschen Sonntagsallianzen fordern deshalb zum Tag der Arbeit die Politik auf, sich klar und eindeutig zu Sonn- und Feiertagen zu bekennen. Die historisch-kulturelle Verankerung und die Gewährleistung gesamtgesellschaftlicher Werk- und Ruhetage stünden über dem Marktprinzip.
Björn Höcke: Wirtschaftsleistung wichtiger als Feiertag
Versammelte Expertise: Geologe Dr. Michael Kosinowski, Bereichsleiter Technik der SWE Energie GmbH Kay Eberhardt und Dr. Ingo Raufuss, Geologe der Stadtwerke Erfurt Gruppe (l.n.r.). Foto: EAT
Wie kann bis 2045 die vollständige Klimaneutralität erreicht werden? Und welche sozialen und ökonomischen Vorteile könnten sich daraus für die Bürger ergeben? Vor diesen Fragen steht die Thüringer Hauptstadt Erfurt. Die Stadtwerke (SWE) verfolgen einen langfristigen Plan: Für die Fernwärmeversorgung soll die Tiefengeothermie der Erfurter Unterwelt angezapft werden. Die Erdwärme in bis zu 5.500 Metern Tiefe ist eine der möglichen Säulen eines ausgeklügelten Konzepts der Daseinsvorsorge, des Erfurter Modells.
Am Abend des 25.04.2024 ist das Projekt im Evangelischen Augustinerkloster der Stadt vorgestellt und diskutiert worden. Einer der wichtigen Ausgangspunkte war die Frage der gesellschaftlichen Akzeptanz neuer klimafreundlicher Technologien und ihrer Möglichkeiten; eine Größe, die sich im Kern aus einer wissenschaftlichen Wirkungs- und Technikfolgenabschätzung genauso wie aus sozialen und ökonomischen Vorteilen für die Bevölkerung ergibt. Das Publikum zeigte sich schon mal offen für die Erdwärmenutzung, solange soziale und ökologische Faktoren nicht gegeneinander ausgespielt würden.
Nachhaltige Wirtschaftlichkeit für alle statt Gewinne für wenige
Kay Eberhardt, Bereichsleiter Technik der SWE Energie GmbH und einer der Experten des Abends, hat im besten Sinne strategische Ansprüche an die Energiegewinnung aus der Erdkruste. Sozialverträglich soll sie sein und dem Gemeinwohl dienen – und natürlich soll der Energiepreis für den Bürger günstig sein. Die (Stadt-)Gesellschaft als Ganzes müsse von der Regionalisierung der Daseinsvorsorge profitieren, so Eberhardt. Unabhängigkeit von imperialen Launen und fernen Energiemärkten ist eines der übergeordneten Ziele. Und anders als bei vielen Projekten des Windenergieausbaus sollen weniger privatwirtschaftliche Investorenwünsche als gemeinwirtschaftliche Interessen zum Zuge kommen.
Andererseits dämpft Kay Eberhardt allzu hochfliegende Erwartungen: Das Projekt sei längst keine ausgemachte Sache. So manche Hürde behördlicher, finanzieller und technischer Art sei noch zu nehmen und nicht alle Stellen würden genügend Gespür für die strategische Bedeutung und die Möglichkeiten dieser Technologie in der Familie der Erneuerbaren Energien aufbringen.
Kein Fracking! – Geologische Expertise auf dem Podium
Nächster Schritt im ambitionierten Vorhaben ist eine Erkundungsbohrung. Auch wenn diese vorerst weniger vielversprechend ausfallen sollte, so wird sie doch nach Ansicht der ebenfalls im Augustinerkloster vortragenden Geologen Michael Kosinowski und Ingo Raufuss wirtschaftliche Potenziale mit sich bringen. Ob großangelegte energetische Speicheranwendungen oder die Nutzbarmachung mit zukünftiger Technik: Die gewonnenen Erkenntnisse seien für die gesamte Region des Thüringer Beckens von großer Bedeutung. Spürbares Aufatmen folgte auf das „Nein“ der Geologen, als das Gespräch auf das umstrittene Fracking kam. Die Erfurter setzen auf vorhandene Brüche in der granitenen Tiefe, nicht auf die künstliche Schaffung von Rissen.
Die Abendveranstaltung fand im Rahmen der Reihe Augustinerdiskurse der Evangelischen Akademie Thüringen, des Vereins Zukunftsfähiges Thüringen, RENN.mitte sowie der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt.
Ich denke über etwas nach, was du nicht siehst – so könnte man den Grundgedanken des Unsichtbaren Theaters zusammenfassen. Mit diesem setzte sich der inzwischen traditionelle Akademie-Workshop zum „Theater der Unterdrückten“ Mitte April auseinander. Zusammen mit dem Theaterpädagogen Till Baumann aus Berlin erprobten Haupt- und Ehrenamtliche aus der Jugendarbeit und der politischen Bildung diese Form des Theaters nach dem brasilianischen Theatermacher Augusto Boal.
Dabei hat Boal „Unsichtbares Theater“ nicht erfunden, sondern vorhandene Ansätze von aktivistischem Theater im öffentlichen Raum aufgegriffen und verfeinert. Heute wird Unsichtbares Theater überall auf der Welt gespielt. Die Idee dabei ist, Szenen von erlebter Ungerechtigkeit aus Sicht der Theatergruppe in eine Szene zu verwandeln, die als Alltagserlebnis im öffentlichen Raum daherkommt. Ein Paar streitet sich, wer das Kind aus der Kita abholt. Sie bleibt am Ende mit der Aufgabe und ihrem Stress stehen, während er ins Büro davon saust. Zwei Frauen machen auf dem Anger in Erfurt eine Umfrage zur nächsten Wahl und hören die unterschiedlichsten Meinungen. Soweit so normal. Beim genaueren Hinsehen aber bergen die Szenen gesellschaftspolitische Sprengkraft: Wie ist es mit der gerechten Verteilung von Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern? Und wer hat jetzt berechtigte Angst vor den kommenden Wahlergebnissen, weil er sich oder die eigenen Lebensumstände ernsthaft bedroht sieht?
Beim Unsichtbaren Theater bleibt die Theatralität der Szenen verborgen. Passant:innen wissen gar nicht, dass sie ein vorbereitetes Stück sehen. Augusto Boal sagte dazu: „Zuschauende dürfen nicht erfahren, dass sie Zuschauende sind, weil sie das zu Zuschauenden macht.“ So aber sind sie aktiver Teil der Szene und müssen sich dazu verhalten: Eingreifen? Ignorieren? Mit Umstehenden darüber sprechen? In jeden Fall nehmen sie den Gedankenanstoß zum Thema mit.
„Die Methode hat Potenzial in der politischen Bildung“, so das einhellige Urteil der Teilnehmenden. Zum einen, weil das Ausarbeiten der Szenen und das Erleben der Reaktionen im öffentlichen Raum einen intensiven Bildungsprozess für die Teilnehmenden bedeutet. Und zum anderen, weil man Themen und Fragen in die Gesellschaft trägt und damit auch Menschen erreicht, die Seminare politischer Bildung nicht besuchen würden.