Evangelische Akademie Thüringen

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Szene aus dem Film  „Deutschland im Jahre Null“ | © Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek
Szene aus dem Film „Deutschland im Jahre Null“ | © Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek

06. – 08. November 2026, 14.00 Uhr

Tagungs- und Begegnungsstätte Zinzendorfhaus

Stunde Null? Kirche in der Nachkriegsgesellschaft

Tagung

Nach ihrem Sieg im zweiten Weltkrieg wickelten die Alliierten den NS-Staat ab. Nur die christlichen Kirchen blieben als Großorganisationen bestehen. Denn sie galten zunächst als Opfer des NS-Regimes. So wuchs ihnen die Rolle der Interessenvertretung der Bevölkerung zu.

Wie füllten die Kirchen diese Rolle politisch, wirtschaftlich und humanitär aus? Wie gingen sie mit ihrer eigenen NS-Verstrickung um? Welche Konsequenzen zogen sie strukturell und personell? Diese Fragen bilden den Schwerpunkt der Tagung „Stunde Null? Kirche in der Nachkriegsgesellschaft".

Im Vergleich der politischen Entwicklungen in den westlichen Besatzungszonen und der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) sowie der unterschiedlichen Wege der mitteldeutschen Kirchen in der SBZ geht es um die kirchliche Neuordnung, die Entnazifizierung, das Handeln von Protagonisten wie Gerhard Gloege, Lothar Kreyssig, Moritz Mitzenheim - und nicht zuletzt um das Bekenntnis von Schuld.

Zudem wird der Film von Roberto Rossellini „Deutschland im Jahre Null" (1946) gezeigt und Bernd Lange liest aus „Im Mai, im Mai schrie der Kuckuck" (1946) von Wolfgang Borchert.

Kooperationspartner

Veranstaltungs-Nr. 113-2026

Anmeldung & Information

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