Viele gute Begegnungen – neue Assistenz der Leitung gesucht

Dr. Sabine Zubarik und Dr. Ulrike Wollenhaupt-Schmidt sprechen über ein Buch von Yoko Ogawa beim Literarischen Salon. Foto (c): Christiane Mock 
Der Garten des Zinzendorfhauses und der Akademie bleibt als schöner Arbeitsort in Erinnerung. Foto (c): Wollenhaupt-Schmidt/EAT. 
Der Garten des Zinzendorfhauses und der Akademie bleibt als schöner Arbeitsort in Erinnerung. Foto (c): Wollenhaupt-Schmidt/EAT.
Zwei Jahre gehen doch erstaunlich schnell vorbei. Zwei Jahre, zu deren Beginn so vieles neu und unvertraut und zu Beginn ein wenig einschüchternd war: Der Einstieg in das Datenbanksystem zur Verwaltung der Veranstaltungen („Frettchen“), das Labyrinth Zinzendorfhaus mit seinen vielen Gängen und unterschiedlichen Raumbezeichnungen, die diversen Abkürzungen, neue Namen und Gesichter…
Zwei Jahre, die viele interessante Erfahrungen mit sich gebracht haben. Gerne denke ich an unsere Klausuren zurück, die neben intensiver Arbeit auch immer schöne gemeinsame Momente mit sich gebracht haben, wie die Besuche von Fulda und Bamberg. Gerne wäre ich auch im letzten Frühjahr dabei gewesen, allein, ein Unfall hat mich eine Weile ins Abseits manövriert.
Zu den besonders angenehmen Erinnerungen zählen die guten Begegnungen auf den Tagungen, die freundliche Resonanz mit sich brachten: mit spannenden Referent:innen und freundlichen Gästen. Großartig fand ich die Kulturbeiträge und Konzerte, die oft Bestandteil der inspirierenden Veranstaltungen des Akademiedirektors Dr. Sebastian Kranich waren. Und ich mochte die Gespräche im sommerlichen Garten des Zinzendorfhauses oder in der Cafeteria im Winter bei Bier oder Wein.
Eine der vielleicht intensivsten Erfahrungen war die sich jährlich wiederholende Veranstaltung „Mein Umgang mit der (Un-)Endlichkeit“, die die Auseinandersetzung mit einem Thema mit sich brachte, auf das ich mich vielleicht niemals eingelassen hätte: Der Tod und das Sterben.
Als Höhepunkte in den zwei Jahren habe ich die Veranstaltungen erlebt, die mir Raum zur Gestaltung gewährten, der Stadtspaziergang mit Professor Rüpke und an erster Stelle der gemeinsame literarische Salon mit Dr. Sabine Zubarik, bei dem wir – auf meinen Vorschlag hin – Yoko Ogawas „Insel der verlorenen Erinnerung“ gemeinsam vorstellten und mit dem Publikum ins Gespräch kamen.
Was ich vermissen werde: Das Übernachten in den gemütlichen kleinen Zimmern im Zinzendorfhaus, die Jahreszeiten im Garten, die blühenden Bäume im Frühjahr, den kleinen Kräutergarten am Eingang, die fast italienische Anmutung, wenn wir an Sommerabenden draußen sitzen konnten, den schönen Anblick, wenn Schnee im Winter Wege und Rasen bedeckt, die freundlichen Kolleg:innen, was ausdrücklich auch diejenigen im Zinzendorfhaus einschließt.
Ja, zwei Jahre gehen wirklich schnell vorbei. Aber die zahlreichen neuen Erfahrungen, Gespräche und Begegnungen werden noch lange in mir nachhallen. Nun ist es Zeit, den Staffelstab weiterzugeben, und so ist die Assistenz der Leitung wieder ausgeschrieben.
Arbeitsort ist das Zinzendorfhaus in Neudietendorf; die Stelle ist befristet auf 2 Jahre und hat einen Beschäftigungsumfang von 50 % (19,5 Wochenstunden).
Bewerben kann man sich bis zum 18.04.2025 unter Angabe der Stellenkennziffer per E-Mail an Bewerbung@ekmd.de oder schriftlich an das Landeskirchenamt der EKM, Referat A4, Postfach 800 752, 99033 Erfurt.
Alle wichtigen Infos (wie Anforderungen, Voraussetzungen, Aufgabenbeschreibung, Vergütung, Bewerbung) finden sich in der Stellenausschreibung auf der Seite der EKM.
Veröffentlicht am 31. März 2025








