Am 17. Mai feierte das Lutherhaus Eisenach sein 70-jähriges Bestehen als Museum. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Landeskirche kamen am frühen Abend zu einer feierlichen Veranstaltung mit musikalischer Untermalung zusammen. Ein besonderer Höhepunkt war die Rede von Friedrich Kramer, der die Bedeutung des Hauses als Ort der Erinnerung, Bildung und Auseinandersetzung würdigte.
Bereits am Nachmittag erwartete die Besucherinnen und Besucher auf dem Lutherplatz ein buntes Programm für Klein und Groß. Kreative Angebote wie Kalligraphie, Linoldruck und das Herstellen von Kräutersalz luden zum Mitmachen ein und sorgten für lebendige Begegnungen rund um das Museum.
Auch die Jugendbildungsstätte Junker Jörg, ein wichtiger Kooperationspartner des Lutherhauses, beteiligte sich mit eigenen Aktionen am Jubiläum. Neben einem Quiz zu Luther, Reformation und Eisenach konnten Kinder und Jugendliche die Lutherrose mit Knetmasse modellieren und sich spielerisch mit der Geschichte der Reformation auseinandersetzen.
Darüber hinaus bot das Lutherhaus Einblicke in seine dauerhafte Sonderausstellung zum sogenannten „Entjudungsinstitut“, die an die problematische Rolle der Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert und wichtige Impulse für die historische Bildungsarbeit setzt.
„Mit der Ratifizierung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK, 2006) hat sich die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet, ‚ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen‘ (Art. 24 (1) UN-BRK) zu verwirklichen. Auch die politische Bildung steht seither in besonderer Verantwortung, von Ausgrenzung betroffene Menschen vermehrt einzubeziehen.“
Unter diesen Prämissen kamen diese Woche in Tutzing an der Akademie für Politische Bildung vom 11. bis 12. Mai Politik-, Sozial- und Erziehungswissenschaftler:innen sowie in der Bildungsarbeit Tätige zur Tagung „Inklusive Gesellschaft?!“ zusammen.
Mit dabei waren Mark Medebach, Bereichsleiter für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. und Dr. Sabine Zubarik, Studienleiterin für Medien, Kunst und Gesellschaft an der Evangelischen Akademie Thüringen. Sie präsentierten in ihrem gemeinsamen Vortrag unter dem Titel „Alle(s) mitdenken?! Inklusive und barrierearme politische Bildung und Diskursarbeit in Evangelischen Akademien“ Ergebnisse aus der vierjährigen Zusammenarbeit der Innovationsgruppe Inklusive Politische Bildung und dem 2025 veröffentlichten Working Paper.
Mark Medebach und Sabine Zubarik fragten in ihrem Beitrag, wie das Leitbild einer inklusive(re)n Gesellschaft, in der eine gerechte und selbstbestimmte Teilhabe für potentiell alle Menschen möglich ist, prozesshaft in der Bildungspraxis umgesetzt werden kann. Ausgehend von einem breiten Verständnis von Inklusion, der den Fokus von Menschen mit Behinderungen erweitert auf vielfältige Differenzen und besondere Bedarfe in heterogen zusammengesetzten Gruppen, sprachen sie vom Ziel einer möglichst weitgehenden Barrierearmut für alle Beteiligten statt Barrierefreiheit für Einzelne. Es geht also um Kompromisse und Aushandlungen, insbesondere auch im Rahmen der vorhandenen Ressourcen wie Personal, Finanzmittel, bauliche und strukturelle Gegebenheiten und nicht zuletzt Zeit.
Eine solche Herangehensweise erfordert auch die (selbst-)reflexive Haltung der Bildungsanbieter:innen: Welche Vorurteile und Haltungen bringen wir in unsere Arbeit mit ein, aus welchen gesellschaftlichen Positionen heraus und mit welchen Privilegien agieren wir? Was halten wir für „normal“? Welcher Beitrag für eine Veranstaltung scheint uns „wertvoll“? Wo können wir etwas Neues lernen statt vermeintlich schon „zu wissen“?
Diesbezüglich ist bereits in der Planung und Vorbereitung einer Veranstaltung wichtig, Personen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen von Anfang an miteinzubeziehen und ihre Expertise bei der Themenauswahl und der Durchführung ernst zu nehmen, aber auch über Grenzen und Hürden zu sprechen und diese zu akzeptieren. Manchmal bedeutet das, Zielgruppen durchaus Methoden oder Themen „zuzumuten“: Warum keine europäische Erinnerungsarbeit mit Menschen mit geistiger Erinnerung angehen oder Personen mit Legasthenie zu einer Erzähl- und Schreibwerkstatt einladen? Manchmal bedeutet es auch ein Umdenken in der Vielfältigkeit von Partizipation: Wenn jemand nicht auf dem Podium exponiert sein möchte, kann beispielsweise ein vorab aufgenommenes Videointerview gezeigt werden.
Zwei mitgebrachte Veranstaltungsbeispiele der Akademien Bad Boll und Thüringen berichteten, wie dies in der Praxis angegangen werden kann.
Die Tagungsbeiträge sollen im Nachgang der Veranstaltung in einem Sammelband veröffentlicht werden.
„Prekäre Arbeit – Wohlstand hat seinen Preis. Schaut hin!“ Informationskampagne des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) und des Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA).
Kampagnenmotiv: Prekäre Arbeit in der in der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP).
Kampagnenmotiv: Prekäre Arbeit in der häuslichen Pflege.
Prekäre Arbeit - Schaut hin! Eine Fürbitte.
Schöne neue Arbeitswelt! Der Spruch war wohl noch nie ganz ernst gemeint. Zum 1. Mai ist es aber angebracht, sich die gelebte Arbeit einmal ganz genau anzuschauen. Nicht alle können schließlich die KI für sich arbeiten lassen… „Leistung“, „Flexibilität“, „Eigenverantwortung“ – die Anforderungen an Arbeitende bleiben hoch. Manchmal zu hoch, wenn man bedenkt, unter welchen Voraussetzungen viele arbeiten müssen. Gerade wenn der Arbeitsmarkt schwächelt, erhöht sich der Druck noch weiter.
Viele Arbeitende erleben auch ohne aktuelle Wirtschaftskrisen Zustände, die den Arbeitsplatz zum Angstgegner machen. Niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und keine Aussicht auf Besserung – das sind die Perspektiven, die in der öffentlichen Wahrnehmung und in der Politik schon im wirtschaftlichen „Normalbetrieb“ zu oft hinten runterfallen. Und jetzt auch das noch: In der Krise fordern führende Politiker und Interessenverbände, mehr und länger zu arbeiten.
KWA-Kampagne: „Prekäre Arbeit – Wohlstand hat seinen Preis. Schaut hin!“
„Prekäre Arbeit – Wohlstand hat seinen Preis. Schaut hin!“ Mit dieser Informationskampagne wollen der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai den Blick dorthin lenken, wo (nicht selten unbezahlte) Mehrarbeit noch nie weg war und das tägliche Arbeiten sicher nicht mit „Selbstverwirklichung“ zu verwechseln ist.
In Deutschland arbeiten schätzungsweise mehrere Millionen Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen, wie zum Beispiel in Teilzeitjobs, Leiharbeit oder Minijobs. Die genaue Zahl kann variieren, aber Berichte deuten darauf hin, dass es sich um etwa 7 bis 8 Millionen Menschen handeln könnte, die in solchen Beschäftigungsverhältnissen tätig sind. Hier drei ausgewählte Beispiele:
Von den prekären Arbeitskräften kommen viele aus Osteuropa. Schätzungen zufolge könnten mehrere Hunderttausend bis über eine Million dieser Arbeitskräfte aus Ländern wie Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn oder der Slowakei stammen. Sie sind so unentbehrlich für uns, wie sie unsichtbar sind. Es ist wie auf einem großen Kreuzfahrtschiff: Von den bis zu 2.000 Besatzungsmitgliedern bekommen Sie als Fahrgast nur einen Bruchteil zu Gesicht.
Heute ungesehene Zumutungen können schon morgen die eigene Arbeitsrealität sein
Prekäre Arbeit ist oft das Ergebnis von Globalisierung und der Suche nach Kostensenkungen. Auch Deregulierung unter den Etiketten der „Entbürokratisierung“ oder der „Wettbewerbsfähigkeit“ gehört zu den Ursachen. Unternehmen lagern Arbeitsplätze aus, setzen auf kurzfristige Verträge und minimieren ihre Verantwortung gegenüber den Beschäftigten. Dies führt zu einer Entwertung von Arbeit und einem Anstieg von Armut trotz Vollzeitbeschäftigung.
Argumente gegen prekäre Arbeit aus christlicher Sicht
Wir müssen diese Themen offensiv ansprechen und uns für eine solidarische Gemeinschaft einsetzen, die für faire Arbeitsbedingungen und ein gerechtes Wirtschaftssystem sorgt. Denn was wir anderen ungesehen zumuten, kann schon morgen unsere Arbeitsrealität sein!
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Im Downloadbereich finden Sie die aktuelle Pressemitteilung des KWA zum 1. Mai 2026. Weitere Informationen, Materialien und Handreichungen finden Sie auf der zentralen Kampagnen-Website des KWA:
Bäckermeister Plentz erzählt von seinen Erfahrungen als Christ im Beruf. Foto: (c) Kranich/EAT
Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz aus Oberkrämer im Landkreis Oberhavel steht in einer Reihe mit dem Altbundespräsidenten Joachim Gauck und dem ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Huber. Alle drei wurden mit der LutherRose der Internationalen Martin Luther Stiftung ausgezeichnet – Karl Dietmar Plentz 2025.
Am 22. April hatte die Stiftung in Kooperation mit der Katholischen und der Evangelischen Akademie Thüringen den letzteren ins Augustinerkloster Erfurt eingeladen, um mit Dr. Thadäus König (Präsident des Thüringer Landtags) über „Herausforderungen in turbulenten Zeiten als Christ in Beruf, Politik und Kirche“ zu sprechen. Moderiert von Dr. André Demut (Beauftragter der Evangelischen Kirchen im Landtag und Landesregierung im Freistaat Thüringen) entspann sich eine muntere Diskussion über weltliche Verantwortung und geistliche Grundlagen, über Arbeit und Gebet.
Dabei verriet Karl Dietmar Plentz sein Familienrezept: Backen und Beten. Thadäus König berichtete von Palmsonntagsprozessionen im Eichsfeld, dem Kreuz an der Wand im Arbeitszimmer als Landtagspräsidenten und der Kraft des Stoßgebets. Und auch der Moderator gab wiederholt Einblicke in das Verhältnis von öffentlich sichtbarer Religion und privater Frömmigkeit.
Wie Gebet und Handeln für den sozial engagierten Bäckermeister, Unternehmer und Autor zusammengehen, wurde an einer Geschichte deutlich, die er gern erzählt – in Erfurt gleich zu Beginn:
Eine Auszubildende traf ihn im Hausflur. „Herr Plentz, ich möchte, dass Sie das als Erster wissen.“ Sie habe auf einer Party jemanden geschlagen und müsse nun vor Gericht. „Und weil ich vorbestraft bin, kann mir eine Freiheitsstrafe drohen.“ Karl-Dietmar Plentz machte das, was er in solchen Situationen immer tut. „Haben Sie etwas dagegen, wenn ich für uns bete?“, fragte er seine Mitarbeiterin. Und während er betete, durchzuckte es ihn wie ein Blitz. „Ich schreibe Ihnen jetzt ein Zwischenzeugnis, das Sie vor Gericht vorlegen können“, sagte Plentz. Gesagt, getan. „Die Richterin hat in der Verhandlung das Zeugnis vorgelesen und gesagt, dass sie allein deswegen die Mitarbeiterin nur zu einer Geldstrafe verurteilte.“
Was stammt eigentlich alles aus der Natur? Mit diesen Worten startete in der vergangenen Woche unser Osterferienprogramm. An fünf Tagen gingen die teilnehmenden Kinder dieser und weiteren Fragen zu unserer Umwelt auf die Spur.
Am Montag ging es direkt raus in die Natur. Lebensräume wurden erforscht, es wurde gelernt, dass vermeintlich abgestorbene Baumstämme nicht weggeräumt werden, da sie mehr Lebewesen beherbergen als noch zu Lebzeiten des Baumes, und es wurde geschaut, wie lange eine Bananenschale liegen bleiben würde, wenn man sie einfach in den Wald wirft.
So wurde schnell klar, welche Verantwortung wir als Menschen für unsere Umgebung haben und wie wichtig es ist, ressourcenschonend und bewusst mit ihr umzugehen. Was man selbst dabei tun kann, konnten die Kinder am Dienstag in Minecraft ausprobieren. Inspiriert von einem Input zu nachhaltigem Häuserbau entstanden Tiny-Häuser, begrünte Dächer, wiederverwertbare Steine und sogar Häuser aus dafür gezüchteten Pilzen.
Am Mittwoch drehte sich dann alles ums Tierwohl. Neben der Frage, woher unser Fleisch kommt, ging es vor allem um das Thema Zoos. Erneut in Minecraft entstanden große Flächen mit Rückzugsräumen, Beschäftigungsmöglichkeiten und einer angepassten Landschaft für jede Tierart. Denn wie unterschiedlich die Bedürfnisse der einzelnen Tiere sind, zeigte sich spätestens, wenn man mal keine Kuh, sondern einen Delfin, Zombie oder sogar den Warden, einen der Endgegner des Spiels, einsperren wollte.
Auch Donnerstag und Freitag standen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit: gemeinsam haben wir auf dem Weg zur Wartburg Müll im Wald eingesammelt und anschließend gelernt, wie und warum Müll getrennt werden soll. Aus manchem vermeintlichen Müll wurden neue Schätze gebastelt, wie Tetrapak-Portemonnaies oder auch Haar-Scrunchies.
Am Freitag drehte sich der Workshop um regionales Essen: Der Tag startete mit einem regionalen Frühstück mit Eierkuchen, Löwenzahn-Sirup, Kräuterquark und Schnittlauch. Beim Kochen von Rhabarbermarmelade konnte man lernen, wie Lebensmittel lecker haltbar gemacht werden. Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, kleine Pflanzkästen aus Holz und Tetrapaks zu bauen und diese mit Erde sowie Gemüse- und Kräutersamen zu bepflanzen.
Das kommende Ferienprogramm im Herbst wird sich mit dem Thema Selbstwahrnehmung und gesellschaftlichen Rollen auseinandersetzen.
Lena Lehmann an ihrem neuen Arbeitsort Neudietendorf. Foto: (c) Zubarik/EAT
Seit Anfang Februar hat die Politische Jugendbildung in der Evangelischen Akademie Thüringen mit Lena Lehmann eine neue Studienleiterin. Nach den ersten Wochen des Ankommens fragen wir nach, wie ihre ersten Eindrücke sind, welche Themen und Projekte anstehen und was unsere neue Kollegin so umtreibt.
Ein erstes positives Fazit von Lena Lehmann gilt ihrer Umgebung, denn den Arbeitsort Neudietendorf samt den schönen Räumen der Akademie auf dem Gelände des Zinzendorfhauses mag sie sehr; sie schätzt die geordneten Strukturen, das wohlwollende Team und fühlt sich gut ausgestattet für ihren Start: „All diese Rahmenbedingungen helfen mir, mich gut zu sortieren“.
‚Sortieren‘ müsse sich die gebürtige Hallenserin – und darin sieht sie ihre derzeitige Herausforderung – vor allem in den Thüringer Strukturen, denn zuletzt hat sie in Sachsen-Anhalt landesweit gearbeitet, und „jedes Bundesland hat seine Eigenlogik“, so Lehmann. Seit ihrem Dienstantritt ist sie damit beschäftigt, Kontakte zu knüpfen, Netzwerke kennenzulernen und in Austausch zu treten. Schwer fällt ihr das keineswegs, denn Einzelgängertum ist ihre Sache nicht: „Dinge wachsen im Miteinander. Ich arbeite gerne im Verbund, denn durch Kooperation entstehen Synergieeffekte, die nicht nur eine Entlastung durch Arbeitsteilung, sondern auch eine Bereicherung darstellen.“ Im Grunde betreibe sie gerade so etwas wie „eine sehr grobe Feldforschung“ über die Bedarfe der Jugendbildung in Thüringen.
Expertise bringt Lena Lehmann vor allem zu Fragen von Ungleichwertigkeitsideologien mit. So hat sie, nach ihrem damaligen Berufseinstieg in der Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung, bundesweit viel zu Rechtsextremismus und Kinderschutz, insbesondere zum Aufwachsen in rechtsextremen Milieus, gearbeitet.
Ihre Zielgruppe sei abwechslungsreicher als in ihrer letzten Tätigkeit, stellt sie fest, denn nun habe sie von Kindern, Jugendlichen, über junge Erwachsene bis hin zu den Multiplikator:innen der Jugendbildung alle im Blick. Sowieso sei sie überzeugt von mehrgenerationalem Arbeiten, bei dem alle voneinander lernen können, einschließlich sie selbst als Bildnerin. Erst diese Woche habe sie das bei den Osterferien-Workshops in der Jugendbildungsstätte Junker Jörg in Eisenach erleben können, wo sie bei einem Angebot für Kinder im Projekt „Geistraum“ dank einer VR-Brille mit dem Kajak in der Antarktis unterwegs sein durfte.
Neben der Netzwerkarbeit gilt es auch schon, konkrete Projekte zu planen. Veranstaltungen, die für das zweite Halbjahr anstehen, sind zum Beispiel ein Fachtag für Multiplikator:innen zum Thema Verschwörungserzählungen, ein Rap-Workshop für Jugendliche mit dem Schwerpunkt auf Körperbilder und Cybermobbing, sowie ein „Mut-Wochenende“ zur Demokratiestärkung für junge Erwachsene.
Und was macht Lena Lehmann gerne, wenn sie nicht arbeitet? Dann ist sie entweder als Aktivistin in ihrem Wohnort Halle unterwegs, etwa beim Bündnis für Zivilcourage „Halle gegen Rechts“, denn es liegt ihr, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam etwas zu organisieren. Oder sie widmet sich ihrem langjährigen Hobby seit Kindertagen, dem Tanz.